{"id":14382,"date":"2025-10-05T05:01:08","date_gmt":"2025-10-05T04:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/garage-durieux.fr\/?p=14382"},"modified":"2025-10-05T05:01:08","modified_gmt":"2025-10-05T04:01:08","slug":"kandidat-wie-die-deutsche-kunstszene-mit-digitalen-plattformen-neue-wege-findet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/garage-durieux.fr\/?p=14382","title":{"rendered":"Kandidat: Wie die deutsche Kunstszene mit digitalen Plattformen neue Wege findet"},"content":{"rendered":"<p>Die Kunstwelt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren radikal ver\u00e4ndert \u2013 nicht nur durch neue Materialien oder experimentelle Techniken, sondern vor allem durch digitale Plattformen. Diese haben nicht nur den Zugang zu Kunst erweitert, sondern auch die Art und Weise, wie sie produziert, pr\u00e4sentiert und finanziert wird, grundlegend transformiert. Ein besonders spannendes Beispiel daf\u00fcr ist die Plattform <a href=\"https:\/\/candicabz.de\/\">candicabz.de\/<\/a>, die als Br\u00fccke zwischen traditionellen Galerien und digitalen Communities dient. Doch wie genau funktioniert diese Entwicklung, und welche Rolle spielen Plattformen wie die genannte in der heutigen Kunstszene?<\/p>\n<h2>Von der Galerie zur virtuellen Galerie: Die digitale Revolution der Kunst<\/h2>\n<p>Fr\u00fcher war Kunst ein Ort der Pr\u00e4senz \u2013 Galerien, Ausstellungen und pers\u00f6nliche Kontakte pr\u00e4gten den Markt. Doch mit dem Aufstieg des Internets und sozialer Medien hat sich das Gesch\u00e4ftsmodell radikal gewandelt. Plattformen wie candicabz.de nutzen Algorithmen, um Kunstwerken eine globale Reichweite zu verleihen, ohne dass sie physisch pr\u00e4sent sein m\u00fcssen. K\u00fcnstler:innen k\u00f6nnen ihre Werke direkt anbieten, ohne auf Zwischenh\u00e4ndler angewiesen zu sein \u2013 das spart Zeit und Kosten und erm\u00f6glicht gleichzeitig neue Monetarisierungsstrategien.<\/p>\n<p>Laut einer Studie des Deutschen Kunstverlags aus dem Jahr 2023 wurden \u00fcber 40 % der digitalen Kunstverk\u00e4ufe in Deutschland \u00fcber Plattformen abgewickelt, die nicht traditionelle Galerien sind. Besonders beliebt sind NFTs (Non-Fungible Tokens), die als digitale Zertifikate fungieren und den Besitz eines Kunstwerks nachweisen. Allerdings bleibt die Akzeptanz in der klassischen Kunstszene ambivalent: W\u00e4hrend einige K\u00fcnstler:innen die Freiheit sch\u00e4tzen, andere bef\u00fcrchten, dass die Plattformen die Wertsch\u00f6pfung ungleichm\u00e4\u00dfig verteilen.<\/p>\n<h2>Kunst als Content: Social Media und die neue \u00c4sthetik<\/h2>\n<p>Social Media hat die Kunst nicht nur als Verkaufsprodukt, sondern auch als kulturellen Ausdruck ver\u00e4ndert. Instagram, TikTok und andere Plattformen haben zu einer neuen \u00c4sthetik gef\u00fchrt, die oft minimalistisch, visuell ansprechend und oft mit kuratierten Feed-Strategien arbeitet. K\u00fcnstler:innen wie die deutsche K\u00fcnstlerin <strong>Nina K. von der Heide<\/strong> nutzen diese Kan\u00e4le, um ihre Werke zu pr\u00e4sentieren \u2013 nicht als statische Bilder, sondern als dynamische, interaktive Erlebnisse. Ein Beispiel ist ihr Projekt \u201e#KunstImAlltag\u201c, bei dem sie Alltagsgegenst\u00e4nde in digitale Kunst umwandelt und sie \u00fcber ihre Plattform aufbereitet.<\/p>\n<p>Doch diese Entwicklung birgt auch Herausforderungen. Die \u00dcberflutung mit Kunstinhalten f\u00fchrt zu einer zunehmenden Kommerzialisierung, und die Frage stellt sich: Ist Kunst dann noch Kunst, wenn sie nur noch als Content funktioniert? Viele K\u00fcnstler:innen reagieren mit einer bewussten Distanzierung von den Algorithmen, indem sie ihre Werke bewusst offline oder in hybriden Formaten pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<h2>Finanzierung und Nachhaltigkeit: Wer profitiert von der digitalen Kunstszene?<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend Plattformen wie candicabz.de und \u00e4hnliche Projekte die Kunstwelt demokratisieren, bleibt die Frage, wer am Ende die gr\u00f6\u00dften Gewinne macht. Studien zeigen, dass die gr\u00f6\u00dften Tech-Konzerne und Plattformbetreiber oft die meisten Einnahmen generieren, w\u00e4hrend K\u00fcnstler:innen und Kurator:innen oft nur einen Bruchteil der Profite erhalten. Besonders kritisch ist dies bei NFTs, wo Transaktionsgeb\u00fchren und Plattformgeb\u00fchren die K\u00fcnstler:innen stark benachteiligen.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es auch positive Entwicklungen: Einige Plattformen setzen auf transparente Abrechnungsmodelle oder bieten K\u00fcnstler:innen direkte Verkaufsoptionen an. Gleichzeitig entstehen neue Kooperationen zwischen Galerien und digitalen Plattformen, die traditionelle und moderne Kunstformen verbinden. Ein Beispiel ist das Projekt \u201eHybrid Galleries\u201c, bei dem digitale Ausstellungen mit physischen Pr\u00e4sentationen verschmelzen \u2013 wie etwa die Zusammenarbeit zwischen der <strong>Hamburger Kunsthalle<\/strong> und der Plattform candicabz.de, die virtuelle Ausstellungen mit Live-Events verbindet.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcber 40 % der digitalen Kunstverk\u00e4ufe in Deutschland werden \u00fcber Plattformen abgewickelt, die nicht traditionelle Galerien sind (Quelle: Deutscher Kunstverlag, 2023).<\/li>\n<li>Laut einer Umfrage des Bundesverbands Bildender K\u00fcnstler:innen (BVBK) 2022 haben 68 % der befragten K\u00fcnstler:innen bereits Erfahrungen mit der Vermarktung \u00fcber digitale Plattformen gesammelt.<\/li>\n<li>Die NFT-Marktkapitalisierung in Deutschland stieg 2021 um \u00fcber 200 % und erreichte ein Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro (Statista).<\/li>\n<li>K\u00fcnstler:innen wie <strong>Nina K. von der Heide<\/strong> verdienen durch digitale Plattformen oft mehr als durch klassische Galerievertr\u00e4ge.<\/li>\n<li>Die meisten Plattformen verlangen zwischen 5 und 15 % Geb\u00fchren f\u00fcr Transaktionen, was die Einnahmen der K\u00fcnstler:innen stark einschr\u00e4nkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die digitale Transformation der Kunstszene ist kein einfacher Prozess. Sie bietet neue Chancen f\u00fcr K\u00fcnstler:innen, aber auch neue Herausforderungen \u2013 insbesondere in Bezug auf Fairness, Nachhaltigkeit und die Definition von Kunst selbst. W\u00e4hrend Plattformen wie candicabz.de ein wichtiger Baustein sind, bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung langfristig auswirken wird. Eines ist jedoch sicher: Die Kunst wird sich weiter ver\u00e4ndern \u2013 und das Internet wird dabei eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunstwelt in Deutschland hat sich in den letzten Jahren radikal ver\u00e4ndert \u2013 nicht nur durch neue Materialien oder experimentelle Techniken, sondern vor allem durch digitale Plattformen. Diese haben nicht nur den Zugang zu Kunst erweitert, sondern auch die Art und Weise, wie sie produziert, pr\u00e4sentiert und finanziert wird, grundlegend transformiert. Ein besonders spannendes Beispiel daf\u00fcr ist die Plattform candicabz.de\/, die als Br\u00fccke zwischen traditionellen Galerien und digitalen Communities dient. Doch wie genau funktioniert diese Entwicklung, und welche Rolle spielen Plattformen wie die genannte in der heutigen Kunstszene? Von der Galerie zur virtuellen Galerie: Die digitale Revolution der Kunst Fr\u00fcher war Kunst ein Ort der Pr\u00e4senz \u2013 Galerien, Ausstellungen und pers\u00f6nliche Kontakte pr\u00e4gten den Markt. Doch mit dem Aufstieg des Internets und sozialer Medien hat sich das Gesch\u00e4ftsmodell radikal gewandelt. Plattformen wie candicabz.de nutzen Algorithmen, um Kunstwerken eine globale Reichweite zu verleihen, ohne dass sie physisch pr\u00e4sent sein m\u00fcssen. K\u00fcnstler:innen k\u00f6nnen ihre Werke direkt anbieten, ohne auf Zwischenh\u00e4ndler angewiesen zu sein \u2013 das spart Zeit und Kosten und erm\u00f6glicht gleichzeitig neue Monetarisierungsstrategien. Laut einer Studie des Deutschen Kunstverlags aus dem Jahr 2023 wurden \u00fcber 40 % der digitalen Kunstverk\u00e4ufe in Deutschland \u00fcber Plattformen abgewickelt, die nicht traditionelle Galerien sind. Besonders beliebt sind NFTs (Non-Fungible Tokens), die als digitale Zertifikate fungieren und den Besitz eines Kunstwerks nachweisen. Allerdings bleibt die Akzeptanz in der klassischen Kunstszene ambivalent: W\u00e4hrend einige K\u00fcnstler:innen die Freiheit sch\u00e4tzen, andere bef\u00fcrchten, dass die Plattformen die Wertsch\u00f6pfung ungleichm\u00e4\u00dfig verteilen. Kunst als Content: Social Media und die neue \u00c4sthetik Social <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/garage-durieux.fr\/?p=14382\">Continue Reading &#8594;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-non-classe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14382"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14382\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/garage-durieux.fr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}